Summender Balkon: Zum Mitmachen und Gewinnen

… da sind die Mauerbienen unterwegs und sammeln fleißig Nektar.

Nachdem ich euch letztes Wochenende von den vielen hungrigen Bienen berichtet hatte, flatterten die Woche immer mehr Informationen rund um unsere wilden und zahmen summenden Bestäuber bei mir ein. Zum einen kamen wie durch Zufall nette kleine Broschüren von Umweltverbänden mit dem Thema Wildbienen hereingeflattert. Zum anderen lag das auch daran, dass ich endlich einen meiner Neujahrwünsche/-vorsätze erfüllt und mir ein Wildbienenhotel für den Balkon zugelegt habe und natürlich einiges an Literatur mitkam. Allerdings hatte ich auch schon vorher die Idee, meine Balkonbepflanzung dieses Jahr bewusst insektenfreundlich zu gestalten, da ich letzte Saison so viel Freude an meinem Basilikum hatte. Etwas vernachlässigt fing er recht früh das Blühen an und war von da an ein Treffpunkt für Bienen, Hummeln und Schwebfliegen. Egal zu welcher Tageszeit ich an ihm Halt machte, immer tat sich irgendwer daran gütlich. Auf der einen Seite freute ich mich sehr darüber, auf der anderen stimmte es mich auch nachdenklich, dass die ganzen kleinen Flugkünstler den Weg in den 4. Stock antraten, um dort Nektar zu sammeln. Dass es auf einer Blumenwiese summt, ist ja klar, aber wie finden so kleine Tierchen hoch auf den Balkon zu einem einzelnen blühenden Pflänzchen? Offenbar scheinen sie diese Nahrungsquelle aber zu schätzen und womöglich auch zu brauchen. Gerade im Hochsommer herrscht für viele Nektarsammler eigentlich Hungersnot. Grund sind unter anderem gemähte Grünstreifen und Wiesen sowie der Trend, in Parks und Gärten fremdländische oder überzüchtete Blütenpflanzen den einheimischen und bestäuberfreundlichen Arten vorzuziehen (über die Hummelchen in Not hatte ich auch schon hier berichtet). Wer einen Garten hat, kann schon mit wenig Fläche kleine Oasen für die hungrigen Insekten schaffen und selbst auf einem Balkon oder im Blumenkasten vor dem Fenster, kann man ein reichhaltiges Nektarbuffet anrichten, das obendrein auch noch hübsch aussieht. Welche Pflanzen sich dafür gut eignen findet ihr zum Beispiel in dieser schönen Broschüre hier. Ich möchte euch aber in nächster Zeit auch hier ein paar Pflanztipps geben, die sich vor allem gut auf dem Balkon umsetzen lassen.

Ein bisschen Zeit bis zur Hauptpflanzzeit ist ja noch. Angefangen habe ich aber schon mal mit ein paar wertvollen Wildbienenpflanzen, die besonders hart im Nehmen sind: Mauerpfeffer/Fetthenne (Sedum) und Hauswurz (Sempervivum). Die kann man entweder als Pflänzchen erwerben oder man schaut sich mal beim Spazierengehen auf Mauern und Schutthalden um. Mir hat ein Spaziergang gereicht, um Ableger von drei verschiedenen Arten zu gewinnen – kostenlos und garantiert ans heimische Klima angepasst. Die Zweiglein kommen einfach für ein paar Tage in ein Glas mit Wasser, bis sie erste Wurzeln ausbilden, dann pflanzt man sie in ein Erde-Sand-Gemisch in einen Topf oder eine Schale. Viel Platz nach unten brauchen ihre Wurzeln nämlich nicht, da sie es ja gewohnt sind, oberflächlich zu wurzeln. Wenn man mal das Gießen vergisst, nehmen sie das auch nicht übel, denn sie sind wirkliche Überlebenskünstler, wie der Name Sempervivum schon andeutet.

Ein paar Ableger verschiedener Sedum-Arten zum Anwurzeln im Glas

Jetzt warten sie auf der Fensterbank auf einen Platz auf dem Balkon.

Der scharfe Mauerpfeffer (Sedum acre) ist bei vielen Wildbienenarten sehr beliebt…

… ebenso wie die zauberhafte Spinnwebhauswurz.

Wie sieht es aus? Habt ihr auch Lust bekommen, ein bisschen für Bienen, Hummeln, Schmetterlinge & Co. zu gärtnern? Dann habe ich etwas für euch, nämlich ein paar unterschiedliche passende Samentütchen.

Bunt und lecker für Bienen & Co.

Mitmachen?

Wenn ihr also auch beim summenden Balkon/Garten mitmachen wollt, schreibt doch einfach einen Kommentar hier unter den Beitrag und erzählt kurz, wie ihr den fleißigen, geflügelten Nektarliebhabern helfen wollt – mit einem Blumenkasten, einem Eckchen im Garten, Guerilla Gardening auf dem verwaisten Nachbargrundstück … – und vielleicht auch, welche von ihnen ihr besonders ins Herz geschlossen habt. Unter allen, die das bis zum 12.04.2017 getan haben, verlose ich dann ein paar passende Samentütchen, über die sich große wie ganz kleine Blumenfreunde freuen können. Seid ihr dabei? Und auch wenn ihr nichts gewinnen wollt, freue ich mich natürlich über eure Kommentare zu dem Thema 😀

PS: Heute ist übrigens tatsächlich der Plant a Flower Day. Kein Witz!

23 Kommentare zu “Summender Balkon: Zum Mitmachen und Gewinnen

  1. 12. März 2017 um 19:48

    Hallo Mirjam,
    ich habe heute tatsächlich die ersten Bienen an der blühenden Lenzrose gesehen. Es könnten Mauerbienen gewesen sein, ich kenne mich da nicht so aus, jedenfalls waren sie ziemlich orange. Die Krokusse gehen auch langsam auf bzw. sind zum Teil schon auf. Dass die kleinen Sedum-Arten auch so eine gute Bienenweide sind, wusste ich nicht. Ich habe die große Fetthenne an mehreren Standorten im Garten, die wird im Herbst immer sehr gern abgeweidet. Ansonsten möchte ich bald Phacelia säen. Das hatte ich im Spätsommer auch gemacht, aber die kam nicht mehr zur Blüte.
    Ich habe noch Samentütchen genug, ein paar liegen schon bereit. Der Boden soll noch ein wenig abtrocknen, dann geht es los. Den anderen viel Spaß und Erfolg bei der Verlosung. 🙂
    Liebe Grüße,
    Doris

  2. 12. März 2017 um 19:59

    Was für ein netter Artikel mit zauberhaften Fotos, die zum Nachahmen anregen. In dem Park, in dem ich oft spazieren gehe, gibt es eine Wildblumenwiese mit einem relativ grossen Insektenhotel. Heute entdeckte ich sogar mitten auf der Wiese ein paar Bienenstöcke, an dem zu meiner Überraschung schon ein reges Treiben herrschte. Gerne würde ich auf meiner Fensterbank in diesem Jahr mal etwas „einsäen“ und beteilige mich daher gerne an deinem Gewinnspiel.

    • mirjam
      13. März 2017 um 20:07

      Ein kleines Bienenparadies auf der Fensterbank – das klingt doch toll! Ja, die Bienen scheinen im Moment nur auf die ersten Sonnenstrahlen zu warten, um auszufliegen. Wie schön, dass sie auch Mitten in der Großstadt ihren Platz haben. Inzwischen gibt es ja auch immer mehr Stadtimker, weil das Blütenangebot in mancher Stadt größer ist als in der „Agrarsteppe“.

  3. Anna
    13. März 2017 um 12:00

    Ich finde Bienen total toll und faszinierend 🙂
    Wollen dieses Jahr gerne selber Imkern und da kämen ein paar Blumen als Nahrung gerade recht…
    Liebe Grüße
    Anna

    • mirjam
      13. März 2017 um 20:08

      Selber Imkern? Das klingt aufregend. Habt ihr einen eigenen Garten dafür? da würde ich natürlich gerne mit ein paar Blumen nachhelfen 🙂

  4. 14. März 2017 um 7:52

    Ich habe für meinen Balkon auch so einige Pflanzen ausgesucht, die den Fliegern munden werden 🙂 Mein Liebster hat seit dem letzten Jahr Bienen und in diesem Jahr sollen es noch mehr Völker werden. Aber meine Liebe gilt den dicken gemütlichen Hummeln, es wird auch noch ein kleines Insektenhotel auf dem Balkon aufgestellt 😉
    Am Gewinnspiel möchte ich nicht teilnehmen, ich habe schon so unglaublich viele Samen und Blumen in Planung und Mischungen mag ich nicht so gerne. Nichts gegen Mischkultur (natürlich nicht), nur die Samenmischungen gedeihen mir immer nicht so recht. Ich ziehe sie lieber einzeln vor und setze dann alles zusammen 🙂

    • mirjam
      17. März 2017 um 18:33

      Das klingt ja toll. Von deinem blühenden Balkon wirst du uns ja sicher weiterhin auf deinem Blog berichten. Ich bin schon sehr gespannt! Für die Hummeln gibt es so viele schöne Pflanzen, die sich auch in der Küche gut machen. Und für das Insektenhotel hast da ja bestimmt schon deinen persönlichen Schreiner gewinnen können, oder? 😉

  5. 14. März 2017 um 16:49

    Hallo Mirjam.

    Schöner Beitrag!
    Ich denke, das die Bienen den Nektar der Blüten gerochen haben und deswegen Deinen Balkon angesteuert haben. Ich habe im letzten Jahr auch einige Kräuter am Blühen gehabt. Da waren neben Bienen auch Schwebfliegen und Schmetterlinge (Bläulinge und Weißlinge) zu Besuch.
    Ich habe in den letzten Tagen so einiges in meinem Garten gepflanzt. Und es kommt noch was dazu. Hoffentlich habe ich in den Sommermonaten den Garten so richtig voller Insekten!

    LG

    Axel

    • mirjam
      17. März 2017 um 18:36

      Ja, wahrscheinlich haben sie es gerochen, da hast du Recht. Ich finde es trotzdem so erstaunlich, dass das auch bei solchen für unsere Augen und Nasen unauffälligen Blüten wie beim Basilikum funktioniert. Auf jeden Fall drücke ich dir die Daumen, dass das Wetter etwas gnädiger bei dir ist als letztes Jahr und es in deinem Garten diesen Sommer ordentlich, summt, kreucht und fleucht!

  6. Sjel
    14. März 2017 um 20:21

    Was für ein lustiger Zufall … in den letzten Tagen habe ich mich vermehrt mit Bienenpflanzen auseinander gesetzt, da eine Freundin von uns Hobbyimkerin ist und sich zum Geburtstag Bienenpflanzen gewünscht hat. Da ist dann auch bei mir der Wunsch entstanden, etwas für die kleinen Flugkünstler zu tun. In den letzten Jahren konnte ich stundenlang zuschauen, wenn Bienen und Hummeln sich an meinem Rosmarin und Lavendel gütlich getan haben. Da war immer mächtig was los. Und nun möchte ich auch meinen Balkon bepflanzen.

    Dank dir für die Anregungen. Da keimen gerade einige Ideen in mir auf.

    Liebe Grüße und vielen Dank für dieses tolle Projekt
    Sjel

    • mirjam
      17. März 2017 um 18:39

      Oh ja, ich kann den kleinen Summern auch stundenlang zuschauen. Der Rosmarin scheint es zum Glück auch gut über den Winter gebracht zu haben. Wie schön, dass da bei dir auch die Ideen keimen (das ist so schön formuliert). Mir geht es gerade auch nicht anders 🙂

  7. 16. März 2017 um 20:13

    Toller Artikel. Heute habe ich eine große dunkle Erdhummel beobachtet sie war viel zu schwer für die zarten Schneeglöckchen. Vor ca. 20 Jahren haben wir ein Bienenhotel gebaut und das wird immer noch sehr gut besucht ( nicht nur von Wildbienen).
    Liebe Grüße
    Claudia

    • mirjam
      17. März 2017 um 18:29

      Oh ja, so eine Hummelkönigin, bei deren Besuch sich die Blausternchen bis fast auf den Boden geneigt haben, habe ich heute auch beobachtet 😉 Mit 20 Jahren Dienstzeit ist euer Bienenhotel ja echt ein Dauerbrenner. Wer kommt denn noch alles zu Besuch?

      • 24. März 2017 um 11:15

        Es sind auf jeden Fall verschiedene Wespen und an den verschlossenen Löcher im Holz sieht man , dass es Bewohner gibt aber welche weiß ich leider nicht ach und Ohrwürmer leben im Stroh. Aber ich will ja „Achtsam“ sein und mal genauer beobachten.

        Liebe Grüße
        Claudia

        • mirjam
          25. März 2017 um 10:05

          Das ist doch schön und sicher sehr spannend, darauf zu warten, wer aus den bewohnten Löchern krabbelt, oder?

  8. Astrid
    21. März 2017 um 19:47

    Liebe Mirjam!

    ein sehr schöner Artikel! 🙂
    Tatsächlich habe ich bereits vor 3 Wochen an dich denkend meine Blumenkästen mit Basilikum, Thymian und Salbei ausgesäht um genau diese dann für die Bienen abblühen zu lassen – du hattest im letzten Spätsommer schon davon erzählt und ich wollte es unbedingt auch ausprobieren!
    Meine Mutter hatte mir im letzten Jahr ein kleines Insektenhotel mit Holunderhölzern geschenkt, leider hat es kein einziges Insekt angenommen (außer eine kleine schwarze Spinne) und dieses Jahr möchte ich versuchen, verschiedene Materialien zu verwenden (vielleicht sind die Stadtinsekten ja wählerischer 😉
    Bei der Verlosung lasse ich der restlichen Leserschaft den Vortritt, denn ich habe selber noch drei Samentütchen „Bienenmischungen“, die auch noch ausgesät werden.

    Viele Grüße!
    Astrid

    • mirjam
      25. März 2017 um 10:21

      Mit den Kräutern wirst du bestimmt jede Menge Insekten anlocken. Vielleicht haben sie letztes Jahr deine Balkon einfach noch nicht so oft besucht, weil die passenden Blümchen gefehlt haben? Was die Wahl der Brutröhren angeht sind nicht nur die Stadtinsekten sehr wählerisch 😉 Ist denn in den Holunderhölzern noch das Mark drin? Über die verschiedenen Vorlieben bei der Wohnungswahl möchte ich auch noch schreiben. Im Moment lese ich ein wunderbares Buch darüber aus unserer Stadtbücherei. Es heißt „Mein Insektenhotel“ – sehr informativ und liebevoll von einer Fachfrau geschrieben. Vielleicht gibt es das auch bei euch in der Bibliothek.

  9. 22. März 2017 um 17:02

    Liebe Miri,
    was für eine schöne Idee, schön, dass Du hier über die hungrigen Flieger berichtest!
    Im Herbst habe ich eine ganze Reihe Rugosa-Rosen gepflanzt, welche mit geöffneten Blüten Futter für die lieben Hummeln, Bienen und Schwebfliegen bieten. Ich hoffe in diesem Jahr wird die Hecke nicht nur beginnen schön auszusehen, sondern den fleißigen Insekten auch schmecken.
    Ich liebe das Gesumme und Gebrumme, wenn man draußen bei den Nektarpflanzen sitzt!

    Letzte Woche hatte ich eine lustige Begegnung mit einer Hummel (sie war riesig, also wohl eine Königin?). Abends als ich schon eine Weile aus dem Garten drinnen war, bemerkte ich ein brummen im Haar und hatte tatsächlich besagte Hummel mit hereingebracht. Sie wurde dann behutsam nach draußen bugsiert um am nächsten Morgen nach dem Kaffee auf der Terasse wieder an mir zu kleben…als ich dann nach einem regnerischen Tag die Übertöpfchen der Frühblüher auf dem Terassentisch vom Wasser befreien wollte, saß die Arme durchnässt im Übertopf und bewegte sich kaum. Im Haus hat sich die haarige Gesellin dann aufgewärmt, getrocknet und mit einem Tröpfchen Honig gestärkt. Faszinierend, zu beobachten, wie eine Art ‚Zunge‘ aus dem. Dafür hat sie sich noch mit Modell-stehen für eine Fotosession bedankt, bevor sie putzmunter von dannen geflogen ist.

    Neben dem Kräuterbeet habe ich übrigens noch ein kleines Wildwuchs-Eckchen, da könnten sicher noch ein paar Nektar-Blümchen Platz finden. Oder in der Konservendosen-Parade, die an der überzähligen Europalette entstehen soll….

    Ich freu mich auf weitere Vorschläge !

    Viele liebe Grüße von Christine

    • mirjam
      25. März 2017 um 10:17

      Was für eine goldige Hummelgeschichte! Die mochte dich wohl einfach. Sie kann echt froh sein, dass sie bei so einer hilfsbereiten Hummelfreundin wie dir gelandet ist. Und du hast damit wahrscheinlich nicht nur einer Hummel, sondern wohl einem ganzen zukünftigen Hummelstaat geholfen. In deinem Garten gibt es nach deiner Kräuterliste auf dem Blog zwar schon ein großes Angebot für die summenden Besucher, aber ein paar Blümchen mehr schaden nie. Und noch ein paar Ideen von mir wird es sicher auch bald geben.

  10. 23. März 2017 um 0:38

    Liebe Mirjam,
    ich bin da voll auf Deiner Seite, was die Biodiversität, die Insektenweiden und den Insektenschutz angeht…
    Bis vor knapp 2 Jahren war ich Dozentin an einer Volkhochschule und in meinen Vorträgen und Seminaren ging es zunächst um Kräuter (sowohl Wild- als auch Kulturkräuter) und deren Verwendungen und Einsatzmöglichkeiten…ein ganz wunderbares und breites Feld…Dazu gesellt hat sich, mehr oder weniger zwangsläufig, die Gartengestaltung. Bis heute halte ich Vorträge und leite Seminare mit diesen Schwerpunkten. Dabei liegt ein Hauptschwerpunkt auf dem Naturschutz. Durch diese Tätigkeiten habe ich die Möglichkeit ein ganz klein wenig einzuwirken auf den Umgang mit unserer aller Welt um uns, mit unserer UMWELT…
    Ich sende Dir hier einmal 3 Links von meinem Blog, der sich mit Bienen, Hummeln und Co befasst…
    http://heidis-gruene-ecke.blogspot.de/2016/05/bienen-und-insektenweiden.html
    http://heidis-gruene-ecke.blogspot.de/2016/06/rettet-die-bienen-buchvorstellung-und.html
    http://heidis-gruene-ecke.blogspot.de/2016/06/gratulation-die-gewinnerin-steht-fest.html
    In den Kommentaren wirst Du erkennen können, dass sich immer mehr Menschen dieser Problematik annehmen und versuchen gegen zu steuern – ein ganz wunderbarer Effekt. Aber wir müssen aufmerksam sein, denn die Verlängerung der Zulassung des Pflanzengifts Glysophat, vor dem die WHO eindringlich warnt, steht noch dieses Jahr an…Dieses Mittel (das weltweit eingesetzt wird und irrerweise als „Pflanzenschutzmittel“ angepriesen wird, und was für die Hersteller -Monsanto – bald Bayer- ein viele Milliarden schweres Geschäft ist!!!!!) würde unsere Bestäuber (Bienen und andere Insekten) auf längere oder kürzere Sicht ausrotten…
    Da kommt mir dann sofort Einsteins Aussage in den Sinn, der erklärt hat, zuerst stirbt die Bienen, dann der Mensch!!!
    Wir müssen begreifen, dass wir diese Erde von unseren Kinder wirklich nur geliehen haben, und wir sollten allen Kindern dieser Welt ein lebenswertes Leben auf diesem immer noch schönen Planeten ermöglichen. Den Kindern und dieser Erde eine Zukunft, dafür arbeite ich.
    Alles Liebe
    Heidi

    • mirjam
      25. März 2017 um 10:13

      Oh ja, was du da schreibst ist leider nur zu wahr. Aber ich finde es total schön, dass du auch davon überzeugt bist, dass jeder von uns im Kleinen etwas zum Besseren bewegen kann, sei es mit einer Unterschrift an der richtigen Stelle oder der tierfreundlichen Bepflanzung eines Blumenkastens. Und die Idee, darüber auch Vorträge und Seminare zu halten, finde ich super. Wie oft denkt man von sich aus erst Mal nicht über bestimmte Sachen nach, die eigentlich doch so Nahe liegen und logisch sind, und braucht stattdessen einen Denkanstoß von außen. Und auf deinem wunderschönen Blog muss ich mich auch mal ganz in Ruhe umsehen, auch wenn deine Gartenbilder schon sehr die Sehnsucht nach einem eigenen Fleckchen Grün wecken 😉

  11. Iris
    14. April 2017 um 14:37

    Liebe Mirjam,
    für die Verlosung sind wir zwar diesmal zu spät dran, doch natürlich haben wir auch in diesem Jahr wieder (neue) Pläne, damit der Tisch für Bienen, Hummeln & Co. möglichst reich gedeckt ist 🙂 .
    Lungenkraut ist schon frisch gepflanzt, aber auch die neuen Himmelsschlüssel scheinen zu schmecken. Auch wollen wir noch mehr Lavendel pflanzen.
    Ganz neu ist für uns die Phazelie, die laut Packungsbeschreibung Bienen besonders gut schmeckt und dazu noch die Bodenstruktur verbessert- sie durchwurzelt und lockert den Boden gründlich und bereichert ihn als Dünger, wenn sie verblüht ist. Wir sind gespannt!
    Mit einem herzlichen Gruß,
    Iris und Bernd

    • mirjam
      14. April 2017 um 19:41

      Oh, mit Lungenkraut und Schlüsselblume liegt ihr bei den Hummeln auf jeden Fall voll im Trend. Lavendel will ich dieses Jahr auch unbedingt haben und die Phacelie ist sowieso der Liebling aller Blütengäste. Da hatte ich letztes Jahr im Sommer meine Freude an einem Feld, dessen Rand mit einer Blumenmischung mit viel Phacelie umpflanzt war. Ich bin gespannt, wie sich euer Paradies für die kleinen geflügelten Gäste weiter entwickelt 🙂

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