Was der Weihnachtsstern wirklich war…

Langsam ist die Haselmaus wieder aus ihrer Weihnachtswinterruhe aufgewacht und wünscht allen ein frohes neues Jahr! Als erstes gibt es ja eine Rätselnuss zu knacken und da ward ihr schon ganz gut mit euren Tipps. Magnetismus ist genau das richtige Stichwort und Hämatit und Öl war auch schon die richtige Richtung. Eisen enthält der Rätsel-Weihnachtsstern nämlich auch, daher der schöne Glanz. Das Bild mit dem Weihnachtsstern zeigt ein so genanntes Ferrofluid. Das ist eine Flüssigkeit, die aus kleinsten magnetischen Teilchen besteht und deswegen auf Magnetfelder reagiert. Wie man so einen schönen Stern oder Igel hinbekommt? Ganz einfach: Man hält einen Magneten unter die Flüssigkeit.

Magnetische Flüssigkeit wird von Magneten festgehalten.

Magnetische Flüssigkeit wird von Magneten festgehalten.

Dann richtet sich die Flüssigkeit entlang der Feldlinien aus und bildet solche Igelstacheln aus.

Zwei magnetische Igelchen

Zwei magnetische Igelchen

Und man kann sie sogar von unten nach oben fließen lassen…

Hier fließt das Ferrofluid von unten zum Magneten nach oben.

Hier fließt das Ferrofluid von unten zum Magneten nach oben.

Allerdings sind diese magnetischen Flüssigkeiten nicht nur hervorragende Spielzeuge, sondern haben auch ganz praktische Anwendungen wie zum Beispiel in der Medizin als Kontrastmittel in der Kernspintomographie oder sogar als Mittel in der Krebstherapie.

Link:
Ferrofluid, Wikipedia

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